Veränderungsbereitschaft

Ungeahnte Kräfte einer (Persönlichkeits-) Entwicklung.

Oft denke ich über Veränderung und Entwicklung nach. Über meine eigene, die in der Welt, in Unternehmen. Durch aktuelle Trends, Studien, Statistiken, Bücher, Filme und Dokumentationen sind wir umgeben von Wissen.

Wie entsteht Veränderungsbereitschaft? Warum schaffen einige Unternehmen eine „Kulturveränderung“ und manche nicht? Wieso verändern sich Menschen, Organisationen, Teams – manchmal sogar gleich um 180 Grad? Bei meinen Recherchen, Überlegungen und Gesprächen mit anderen bin ich auf Folgendes gekommen.

Ich bin ein Mensch mit großer Offenheit gegenüber Veränderungen, ich gehe richtig darin auf, neue Lösungen zu finden, mich anzupassen oder zu hinterfragen. Nicht immer und überall. Müde davon werde ich nicht. In dem Blog von Jutta Heller bin ich darauf gestoßen, dass diese „Charaktereigenschaft“ als Veränderungsbereitschaft definiert wird.

„Veränderungsbereitschaft ist eine persönlichkeitsnahe Einstellung zu Veränderungen, die sich in der Aufgeschlossenheit für Neues, der Lust auf Änderungen und der Kreativität im Umgang mit neuen Situationen ausdrückt. Genauso gehört Durchhaltvermögen dazu, wenn Ängste und innere Widerstände gegen Neues auftreten.“ (Prof. Dr. Jutta Heller, Resilienz abc, https://juttaheller.de/resilienz/resilienz-abc/veraenderungsbereitschaft/)

Den Entschluss sein Leben, seine Verhaltensweisen oder Muster zu ändern, kann mehrere Auslöser haben. Sie haben immer etwas mit den Sinnfragen oder einem zukünftigen Bild von sich selbst, zu tun. Manchmal geschehen große Veränderungen von außen, also unbewusst, oft jedoch bewusst.

1. Intuition
Ich bin vor langer Zeit an meine Grenzen gestoßen und sagte an meinem Tiefpunkt: „Ich mag mich so nicht mehr“. 10 Jahre später nach vielen Ups- and Downs, zahlreichen Büchern, externen Berater:innen und Fachleuten bin ich stolz „ich zu sein“. Mein Mindset hat sich aus einem inneren Antrieb heraus verändert. Meine Persönlichkeitsentwicklung macht mich freudig, aktiver, glücklicher und zufriedener. Ich verbinde mich mit mir, spüre mich und weiß was ich will.
Der Eigentümer von Tele Haase Ges.m.b.H, Christoph Haase hat eine ähnliche Erfahrung wie ich gemacht. „So mag ich nicht mehr“ und mit diesem Anstoß begann der Transformationsprozess des Unternehmens. Nun nach 10 Jahre - mit Hilfe von außen, passenden Partnern, Gleichgesinnten, und einer starken Führung - so wie ich und meine eigene Entwicklung ist Tele Haase wohl auch nicht am Ende. Denn es ist ein Transformationsprozess, dass heißt ständig am (weiter)-entwickeln mit der großen Kraft der Reflexion & Adaption, der niemals endet. (Online-Interview mit Markus Stelzmann & Lukas Bauer am 31.05.2022 via Zoom)

2. (Lebens-) Krise
Wenn wir dramatische Schicksalsschläge erleben, die uns komplett aus der Bahn werfen, dann führt das oft – nach einer langen emotionalen Phase (Trauer, Wut, Angst, Verzweiflung, ..) in die aktive, selbstwirksame Kraft, die uns dazu bringt, unser Leben wieder zu sortieren, auszumisten, zu hinterfragen und Neues reinzulassen.

3. Außenwirkung / Vorbildfunktion
„Hier geht es nicht um etwas sondern um jemanden. Oprah Winfrey hatte Diana Ross eingeladen. Während des Interviews erzählte Oprah, dass sie als kleines Mädchen die Sängerin im Fernsehen gesehen hat und dachte: „Ich will auch so sein. Ich will so sein.“ […] Wenn Diana Ross ihrer Passion nicht gefolgt wäre […] dann hätte Oprah Winfrey vielleicht nie einen solch inspirierenden Moment erlebt. Ohne diesen Moment, ohne dieses Vorbild hätte Oprah ihr eigenes Potential vielleicht nie erkannt.“ (John Strelecky (2018), The Big Five for Life)

Hast Du gerade ein Thema, dass dich beschäftigt? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, einen geeigneten Partner zu finden und daran zu arbeiten. Wenn ich mit meiner Brille der Unternehmensberaterin in Firmen, in Abläufe und Veränderungschancen blicke, dann denke ich zur Zeit viel darüber nach, wer schlussendlich bei den Entscheidungen am wichtigsten ist. Das ist natürlich der, der in der Firma die Entscheidungen trifft – bewusst oder unbewusst. Meines Erachtens ist es nicht wichtig welcher Schritt zuerst gegangen wird, sondern das überhaupt einer gegangen wird. In welche Richtung, mit welchem Berater etc. ist zweitrangig, sofern nicht ein „Sinn“, ein „Grund“ oder „eine Intuition“ dahinter verborgen ist. Nur etwas zu tun, weil es der Konkurrent, der andere CEO-Bekannte so macht, ist da nicht der richtige Startschuss für einen Veränderungsprozess oder Transformationsprozess.

Wenn du etwas ändern möchtest und Unterstützung bei der Umsetzung brauchst, dann bin ich vielleicht die Richtige für Deinen Start! Ich begleite Dich gerne auf deinem Weg der Veränderung!

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Fotocredit: unsplash

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