Teambuilding vs. Teamresilienz

Teambuilding ist nicht Teamresilienz. Was ein Team wirklich stark macht!

Ein Team kann sich gut verstehen und trotzdem nicht gut durch eine Krise kommen. Das klingt zunächst widersprüchlich, denn Vertrauen, gute Kommunikation und ein gutes Miteinander sind wichtige Voraussetzungen für erfolgreiche Zusammenarbeit.

Aber was passiert, wenn plötzlich alles anders läuft als geplant? Jetzt zeigt sich etwas anderes:
Bleibt das Team auch unter Druck handlungsfähig?

Genau hier liegt für mich der Unterschied zwischen Teambuilding und Teamresilienz.

Amy Edmondson beschreibt psychologische Sicherheit als wichtige Voraussetzung dafür, dass Menschen Fragen stellen, Fehler ansprechen und auch unbequeme Wahrheiten äußern können. Genau diese Offenheit wird in schwierigen Situationen zur Ressource für gemeinsames Lernen und Handeln.

Ein Beispiel aus dem Hotel – Zwei Teams stehen vor derselben Situation:

Eine Führungskraft fällt kurzfristig aus, gleichzeitig gibt es ein technisches Problem und eine größere Gruppe kommt früher als erwartet.
Das erste Team versteht sich hervorragend. Trotzdem ist unklar, wer entscheidet. Informationen werden mehrfach weitergegeben, Prioritäten wechseln und niemand möchte die falsche Entscheidung treffen.

Das zweite Team hat sich bereits mit solchen Situationen beschäftigt. Es weiß, wer Verantwortung übernimmt, kann die Lage gemeinsam sortieren und spricht auch dann offen an, wenn etwas nicht funktioniert.

Beide Teams haben ein gutes Miteinander. Aber nur eines ist auf die Situation vorbereitet.

Krisenmanagement beginnt deshalb nicht erst, wenn die Krise da ist. Prävention, klare Strukturen, Krisenkommunikation und das frühzeitige Erkennen von Risiken gehören ebenso dazu.

Teambuilding UND Teamresilienz: Für mich geht es deshalb nicht um ein „Entweder-oder“. Teambuilding schafft Verbindung.
Teamresilienz macht diese Verbindung auch unter Druck nutzbar.

Ein starkes Team erkennt man nicht nur daran, wie gut es miteinander arbeitet, wenn alles nach Plan läuft, sondern auch daran, wie es miteinander handelt, wenn plötzlich nichts mehr nach Plan läuft und sich die interne Kommunikation ändert. Und genau das lässt sich üben. Nicht theoretisch, sondern anhand konkreter Szenarien aus dem eigenen Arbeitsalltag.

Teambuilding ist die Basis. Teamresilienz macht den Unterschied, wenn es darauf ankommt.

Quellen:
Edmondson, Amy C. (2020): Die angstfreie Organisation. Wie Sie psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz für mehr Entwicklung, Lernen und Innovation schaffen. Vahlen.

Künzel, Tino (2009): Ja, ich möchte Krisen managen – aber richtig! Books on Demand.

 

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Hilfe von KI (Chat GPT) erstellt.

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